Samichlaus
St. Nikolaus (Nicholas of Myra, Patron Saint of children) is popularly called “Samichlaus” in the German-speaking part of Switzerland. He wears a long red coat and has a white beard.
Samichlaus visits the children at school or at home on December 6th. He is accompanied by a helper called 'Schmutzli'. In contrast to the Samichlaus 'Schmutzli' is a dark and gloomy figure who carries a cane ("Rute") as well as a big jute bag filled with small bags of nuts, clementines and 'Grittibaenze' (a special bread). Children are learning a rhyme (see left side) and recite it to Samichlaus during his visit. In return they get one of the bags from him. The cane is used to warn the “naughty” kids. In earlier days, kids were threatened to be put in the big bag and taken to the dark forest with Schmutzli and Samichlaus. Nowadays, everybody likes Samichlaus for his warm nature and of course the goodie bag!
Female characters take on a similar role in other parts of the country, such as Befana in the Italian-speaking southern canton of Ticino and Chauche-vieille in French-speaking Western Switzerland. In Ticino, children hang up stockings the night of January 5th (the word Befana is derived from Epiphany): "good" children will find sweets, while "bad" ones will only find a lump of coal, or sugar lumps resembling coal, in their stockings.
Samichlaus
Der 6. Dezember ist der Tag des “St. Nikolaus”- in der Deutschschweiz “Samichlaus” genannt.
Der Samichlaus trägt einen roten Mantel mit Kapuze und einen langen weissen Bart und wird meistens von einem dunkel gekleideten 'Schmutzli' begleitet. Samichlaus und Schmutzli kommen am Abend des 6. Dezembers zu den Kindern nach Hause, besuchen Schulen und Kindergärten und tragen einen Sack voller Nüsse, Mandarinen, Lebkuchen und anderer Leckerbissen mit sich. Die Kinder üben für diesen Tag spezielle Samichlaus-Sprüche, die sie dann aufsagen und dafür mit Leckereien belohnt werden.
Auch eine Rute haben Samichlaus und Schmutzli dabei, um “böse” Kinder zu bestrafen, doch diese kommt nie zum Einsatz. Früher wurde unartigen Kindern damit gedroht, der Samichlaus nehme sie in seinem Sack mit in den Wald, wenn sie nicht gehorchten. Heute gilt der Samichlaus jedoch vor allem als lieber alter Mann, der Geschenke bringt.
Weibliche Pendants zum Samichlaus gibt es im italienischsprachigen Tessin (Befana) und in der französischsprachigen Westschweiz (Chauche-vieille). Im Tessin hängen die Kinder am Abend des 5. Januar Socken auf, die dann am nächsten Morgen entweder mit Leckereien (für die 'lieben' Kinder) oder mit einem Stück Kohle (für die 'bösen' Kinder) gefüllt sind.
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